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Religionspädagogik

Religionspädagogik - gemeinsam unterwegs

Wir alle stellen uns die Frage nach dem Sinn in unserem Leben und suchen nach lebensfördernden Antworten. Wir glauben, dass sich in Jesus Christus Gott in besonderer Weise offenbart hat, und dass seine Botschaft und sein Leben auch uns hilfreich sein können.

 

Die Botschaft von einen liebenden Gott werden wir allerdings nur dann vermitteln, wenn wir sie selbst glaubwürdig leben. Auch ein ehrliches Umgehen mit eigenen Schwächen gehört dazu.

 

Es gilt, Religion zu vermitteln, als das, was sie wirklich sein will - authentische Hilfe für alle Situationen des Lebens. Wir nutzen insbesondere die Advents- und Fastenzeit, um unter einem festen Thema und in alternativen Gottesdienstformen unser Leben vor Gott zu bringen.

 

Religion muss immer neu entdeckt und in zeitgemäße Ausdrucksformen übersetzt werden. Nur so gibt sie Zeugnis von dem lebendigen Gottesgeist, der in ihr lebt und wirkt. Gemeinsame religiöse Wochenenden mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen bieten für Kinder und Jugendliche Gelegenheit zum Ausspannen und Nachsinnen über Gottes Bedeutung für ihr Leben. Hinzu kommt das besondere Erleben von Gemeinschaft.

 

Mit der frohen Botschaft von Gott, der Mensch wurde, wendet sich die christliche Religion an den ganzen Menschen mit Leib und Seele. Alle Sinne sollen erfasst werden: Ziel ist, den Reichtum der Religion insbesondere in den Sakramenten über das Sehen und Hören, das Fühlen und Schmecken als auch über das selbständige Tun zu entdecken und zu erfahren. Im Miteinander wird erlebt, wie wir einander fordern und ergänzen können.

 

Besondere Höhepunkte religiösen Erfahrens und –Gehens sind Wallfahrten. Dort reihen wir uns ein unter die ungezählten Menschen, die über Jahrhunderte Antworten und Kraft durch Aufbrechen aus dem gewohnten Alltag gesucht und gefunden haben. Ein Angebot, das uns erahnen lässt, dass wir unser Leben lang auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ziel sind.

 

Unsere christliche Sicht auf den Menschen ist nicht die einzig mögliche. Andere Religionen und Weltanschauungen beschäftigen sich mit denselben Grundfragen und kommen nicht selten zu anderen Antworten. Wir begegnen ihnen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung. Unterschiede werden benannt, das Gemeinsame wird gesucht und das Eigene bewahrt.

 

Religiöses Tun im Pallotti-Haus: Angebot und Versuch zugleich, einander zu respektieren, voneinander zu lernen und als buntgemischtes Gottesvolk den gemeinsamen Weg geschwisterlich weiterzugehen.